El Gouna: Die Lagunenstadt am Roten Meer

von Melanie Kiel

Reisetipp El Gouna: Die Marina von El Gouna

Die Marina von El Gouna / © M.Kiel

Noch vor zwanzig Jahren gab es hier kaum mehr als Wüste und eine natürliche Lagune. Heute erfüllt der Ort jedes Urlaubsklischee: 365 Tage Sonnenschein, türkisfarbenes Wasser und hervorragende Tauchreviere.

Wie eine farbenfrohe Legostadt wirkt El Gouna vom Hügel „The Hill“ aus betrachtet. Dahinter erheben sich die bizarren Gipfel der Red Sea Mountains vor der ägyptischen Wüste. Häuser und Hotels liegen verstreut auf grünen Inseln. Zwischen den Siedlungen bahnen sich sanft geschwungene Lagunen den Weg ins Rote Meer. Die kleinen Inseln werden durch zahlreiche Brücken verbunden. Daher sprechen die Einwohner El Gounas auch gerne vom „Venedig Ägyptens“ .

Mit der Gründung El Gounas hat sich der ägyptische Geschäftsmann Samih Sawiris seinen Traum am Roten Meer verwirklicht. Aus dem einstigen Hafen für seine Yacht ist eine blühende Lagunenstadt geworden, die nicht nur optisch Fehler anderer Urlaubsorte am Roten Meer vermeidet.

Zwischen Lagunen und Meer – El Gounas Strände

Die Strände El Gounas sind in der Regel privat. Sie sind nicht so weiß und feinsandig wie viele Mittelmeerstrände, dafür aber ebenso lang und sehr gut ausgestattet. Fast jedes Hotel hat seine größeren oder kleineren Lagunenstrände. Da die Lagunen sich häufig nicht zum Baden eignen, besitzen viele der Hotels zudem einen hauseigenen Abschnitt an den Stränden Zeytouna oder Mangroovy Beach.

Der Zeytouna Beach liegt auf einer Insel zwischen dem Sheraton und El Gounas Viertel „The Hill“ direkt am seichten Roten Meer. Der schönste Strand des Ortes ist der breite Mangroovy Beach nördlich der Marina Abu Tig. Vor allem hier lassen sich Surfer und Kitesurfer bei ihrem Spiel mit Wind und Wellen beobachten. Liegen und Windschutz, Duschen, Imbisse und Massagekabinen gibt es dort ebenso wie ein großes Sportangebot. Kein Wunder, dass gerade hier derzeit einige neue Hotels und Freizeiteinrichtungen entstehen.

Der einzige öffentliche Strand des Ortes schließt sich direkt an die neue Marina an und trägt auch ihren Namen: Marina Beach. Dieser Abschnitt ist kostenpflichtig und nicht so breit und gut ausgestattet wie die privaten Strände.

Beduinenfrauen / © M.Kiel

Beduinenfrauen / © M.Kiel

Ein Tag in der Wüste

Fast jeder Reiseveranstalter hat verschiedene Wüstenfahrten im Programm, die man wirklich jedem Besucher ans Herz legen kann. Schön ist beispielsweite die Tour „Sonnenuntergang in der Wüste“. Mit dem Jeep geht es durch das Red-Sea-Gebirge mit seinen bizarren Felsformationen in die weite ägyptische Wüste.

Hier wird man nicht nur ferne Fata Morganen sehen, wunderschöne Sandünen besteigen oder den Sonnenuntergang von den Berggipfeln über der Wüste erleben, auch der Besuch eines – zugegeben ein wenig touristischen – Beduinendorfs samt Essen und Shisharauchen sowie ein Kamelritt stehen auf dem Programm. Die Touren werden von deutschsprachigen Guides geführt und wem der eine oder andere Programmpunkt zu anstrengend erscheint, kann sich getrost ausklinken. Den traumhaften Sonnenuntergang sollte man sich allerdings nicht entgehen lassen.

Hoteltipp: Sheraton Miramar Resort

Der Duft von frisch gebackenem Brot liegt in der Luft. Eine Ägypterin knetet und faltet den Brotteig, bevor sie ihn in den Steinofen schiebt. Die Gäste am Frühstücksbüfett des Hotels greifen schnell zu, sobald der Nachschub dampfend aus dem Ofen kommt. Das Büfett im Sheraton lässt kaum Wünsche offen: Die Auswahl an frisch gepressten Säften, Salaten, Crèpes, Omelettes und orientalischen Spezialitäten machen dem Urlauber die Entscheidung nicht leicht. Das Fünf-Sterne-Resort wurde auf einer Gruppe von neun Inseln unweit des neuen Yachthafens Abu Tig erbaut. Vor dem Hotel erstreckt sich eine naturgeschützte Mangroveninsel. Hier ist das Rote Meer bei Ebbe derart seicht, dass Gäste so weit durch das Wasser waten können, bis sie nur noch als bunte Punkte am Horizont zu sehen sind.

Die Anlage ist derart weitläufig, dass Neuankömmlinge schon einen Tag zur Orientierung benötigen. Die Ausstattung des Resorts ließe so manche Kleinstadt vor Neid erblassen: Neben einer Shoppingmeile mit Friseur, Souvenir- und Schmuckgeschäften sowie einer Bank, gibt es einen Champion Health Club mit Fitnessraum, Sauna, Türkischem Bad und Beauty-Salon. Tagsüber tummeln sich die Gäste an den Stränden der Lagunen oder direkt am Meer.

Wer die Kalorien der üppigen Mahlzeiten wieder loswerden möchte, kann das beim täglichen Programm mit Wassergymnastik, Stretching oder Wasserpolo. Das PADI Tauchcenter bietet Tauch- und Schnorchel-Touren, Windsurfen, Segeln, Kajak und Tretbootverleih an. Und wer sich im Urlaub lieber verwöhnen lässt statt sich zu verausgaben, der entspannt bei einer Massage oder Beauty-Treatments, in der Sauna oder im Türkischem Bad des Champion Health Club.



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