Gaffelrigg ohne Traditionsschiffe?

Viele Traditionsschiffe dürfen weiterhin nicht  ihre Segel setzen

Viele Traditionsschiffe dürfen keine Segel setzen

Um auf die Existenzbedrohung der Schiffe aufmerksam zu machen, fährt am Samstag, den 20.07.2013 um 13 Uhr eine Flotte aus Beibooten im Rahmen der Greifswalder Gaffelrigg auf den Greifswalder Bodden hinaus. Ausgestattet mit Bannern, die die Namen bedrohter Schiffe tragen, werden sie unter dem Motto „Gaffelrigg 2014? Traditionsschiffe retten!“ die Zukunft maritimer Großveranstaltungen ohne Traditionssegler veranschaulichen.

Auch die noch fahrenden Traditionsschiffe zeigen Flagge: Die an der festlichen Ausfahrt teilnehmenden Schiffe sind ebenfalls mit Protestbannern ausgestattet, um ihre Solidarität zu be-kunden.

„Unser Bildungsschiff „Lovis“ liegt seit dem 30.06. in seinem Heimathafen Greifswald fest, weil die Berufsgenossenschaft Verkehr uns die Fahrterlaubnis verwehrt“ sagt Annika Härtel, Bootsfrau auf der Lovis. „Das bedeutet für uns nicht nur, dass wir keine Bildungsarbeit mehr an Bord durchführen können, sondern auch, dass wir nicht an Veranstaltungen wie der Gaffelrigg teilnehmen können. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, werden in Zukunft die Gaffelrigg, Hanse Sail oder Kieler Woche ohne Traditionsschiffe auskommen müssen.“

Zum Hintergrund der Aktion:

Seit Jahren verwehrt die Berufsgenossenschaft Verkehr vielen Traditionsseglern auf der Basis von intransparenten und nicht nachvollziehbaren Kriterien die Erteilung von so genannten
Sicherheitszeugnissen. Der Bestand an fahrenden Traditionsschiffen ist dadurch bereits auf etwa die Hälfte geschrumpft. Trotz der vom Bundesverkehrsministerium (BMVBS) bereits am 27.06.2013 in Aussicht gestellten Erteilung von Zwei-Jahres-Sicherheitszeugnissen hat die „Lovis“ bisher keine Fahrterlaubnis von der zuständigen Berufsgenossenschaft Verkehr erhalten.

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