Ghana: Einmal Paradies und zurück

von Laura Pfeiffer

Paradiesisches Ghana

Paradiesisches Ghana © Fotos privat

Weite weiße Strände und blaues Meer, Kokosnusspalmen und grüner Dschungel – schöner kann das Paradies auf Erden nicht sein. Aber wo befindet sich dieses hübsche Fleckchen Erde eigentlich?

Auf den Malediven? In der Südsee? Oder auf einer Karibikinsel? Sind wir einmal ehrlich, diese traumhaften Attribute kennen wir eigentlich nur aus Reisekatalogen, von Postern und Postkarten.Wir haben uns auf die Suche nach so einem Ort gemacht und sind anders als erwartet in Ghana gelandet, genauer gesagt im Küstenstädtchen Ada Foah.

Auf ins Paradies

Von der ghanaischen Hauptstadt Accra ist der Ort etwa zwei Stunden entfernt. Wer dorthin reisen möchte, kann das einfach und vor allem günstig: Mit dem Taxi zahlt man umgerechnet rund 25 Euro und mit einem kleinen Tro-Tro, einem älteren und zugegebenermaßen klapprigen Bus, für den man dann auch nur etwa fünf Euro zahlt. Über die Autobahn und durch viele kleine Dörfer in denen Frauen, Männer und Kinder Wasser, Kochbananen und Handykarten verkaufen machen wir uns auf in Richtung Paradies.

In Ada Foah geht es auf dem Wasser weiter. Wir besteigen ein kleines Fischerboot, die uns für ein paar Euro an den traumhaften Sandstrand des Ortes bringen. Vorbei geht es an großen Villen mit Swimmingpools, Einheimischen, die ihre frisch geangelten Fische räuchern und kleinen Kindern, die im Wasser baden, bis zum Maranthara Camp.

Am Palmenstrand

Am Palmenstrand © Fotos privat

Zwischen Voltasee und Atlantik

An der Mündung zwischen dem Voltasee und dem Atlantik liegt der breite Sandstreifen auf dem sich die Übernachtungsmöglicheiten befinden. Direkt am Wasser laden weiße Holzliegen zum Entspannen und Sonnenbaden ein. Am schönsten lässt es sich jedoch in einer der Hängematten zwischen den Kokosnusspalmen Relaxen.

Seit über zehn Jahren können Wochenendurlauber und Touristen sich für wenig Geld ein paar Tage wie im Garten Eden fühlen. Zum Schlafen gibt es Palmenhütten für ein bis vier Personen. Einzel- oder Doppelbetten mit Moskitonetzen befinden sich im Inneren. Für Licht sorgt eine Glühbirne – das war aber dann auch schon alles. Die Hütten befinden sich direkt am Strand. Daher gibt es dort keinen Boden, man fühlt einfach nur den feinen Sandstrand unter den Füßen.

Leben in der Natur

Etwas abseits, unter freiem Himmel zwischen Bambuswänden befinden sich die Toiletten. Hier am Strand von Ghana ist das nicht mehr als ein kleiner Holzkasten mit WC-Brille, der über einem großen Sandloch steht. Als Spülung dient eine große Schippe Sand und zum Duschen gibt es große Eimer und Kokosnussschalen mit Wasser. Wenn das nicht Natur pur ist!



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