Neue Lesetipps für den Herbst

Zum Artikel Neue Lesetipps für den Herbst

Jetzt im Herbst gibt es wieder eine Fülle an spannenden Regionalkrimis und -romanen. Wir stellen interessante Neuerscheinungen vor und reisen dazu gedanklich an die norddeutsche Küste, nach Kalifornien, nach Baden, in die Stadt der Liebe Paris und ins malerische Südtirol.

 

Dieses Mal geht es um „Heringshappen“, „Das goldende Tal“, „Tod im Rheintal“, „Paris für Anfänger“ und „Falsche Tropfen“.


Köstlicher Küstenkrimi: „Heringshappen“

© emons Verlag

© emons Verlag

Ein nordischer Regionalkrimi von Ute Haese aus dem emons Verlag.

Der Wirt des Gourmettempels „Heuschrecke“ ist tot, zertrampelt von einer Kuh. Doch war es tatsächlich ein Unfall? Oder hat „Reichsbürger“ Rolf Bapp etwas damit zu tun? Und welche Rolle spielen der pausenlos twitternde Bürgermeisterkandidat und der Horror-Clown, der seit Kurzem sein Unwesen in Bokau treibt?

Hanna Hemlokk, das schräge Private Eye mit Herz und Hirn, ist gefordert – und sieht sich schon bald mit einem zweiten Todesfall konfrontiert. In Bokau, dem fiktiven Spielort des Krimis, geht es sonst eher ruhig zu und eigentlich schreibt Hanna Liebesromane für Frauenzeitschriften. Doch der tote Wirt unterbricht ihren Alltag und es heißt „Hemlokk übernehmen sie“.

Die Autorin Ute Haese, geboren 1958 ist promovierte Politologin und Historikerin und war als Wissenschaftlerin tätig. Seit 1998 arbeitet sie als freie Autorin und widmet sich dem Krimi- und Satirebereich sowie der Fotografie. Sie lebt mit ihrem Mann am Schönberger Strand bei Kiel.


Kalifornischer Generationenroman: „Das goldene Tal“

© Fischerverlage

© Fischerverlage

Barbara Wood ist eine internationale Bestsellerautorin und lässt ihren neusten Roman in ihrer Wahlheimat Kalifornien spielen. „Das goldene Tal“ ist frisch erschienen bei den Fischerverlagen.

Kalifornische Sonne, üppige Weinberge und eine junge Frau, die um ihr Erbe kämpft – der große Generationenroman von Bestsellerautorin Barbara Wood.

Die Schaller-Weingüter sind legendär im Weinland Kalifornien. Aber jetzt steht Nicole, Urenkelin der Gründer, finanziell unter Druck. Als dann noch in einem Weinkeller ein Skelett entdeckt wird, droht sie alles zu verlieren. Sie macht sich auf Spurensuche in die Vergangenheit.

Ein Jahrhundert zuvor: 1912 bauen die Schallers, Winzer aus Deutschland, ihr neues Leben in Kalifornien auf. Schnell sind die Brüder Wilhelm und Johann erfolgreich. Doch als klar wird, dass Wilhelms junge Frau Clara eigentlich Johann liebt, entzweien sich die Brüder in tödlichem Hass. Der Riss, der durch die Familie geht, wird das Schicksal dreier Generationen bestimmen.

Ein mitreißender Roman über einen schicksalhaften Familienzwist und die Liebe, die Versöhnung bringt.


Bei Abschlag Mord: „Tod im Rheintal“

© emons Verlag

© emons Verlag

Der fünfte Fall für Iris Terheyde in Baden – jetzt erschienen im emons Verlag.

Eigentlich fing der Tag der Undercover-Ermittlerin Iris Terheyde gut an. Nachdem all ihre bisherigen Bemühungen der sportlichen Tätigkeiten mit Blessuren endeten, versucht sie sich im Golfen. Frühmorgens bekommt sie einen Schnupperkurs auf der Obersäckinger Driving Range, um ein paar Abschläge zu üben. Doch dabei trifft sie auf einen Irischen Wolfshund, der sie auch noch zielstrebig zu einer Leiche im Gebüsch führt.

Schnell ist der Urlaub vorbei und Iris Terheyde ermittelt in ihrem fünften Fall. Wie immer mit abenteuerlichen Ermittlungsansätzen und manchmal auch ein bißchen forsch. Durch ihre Nachforschungen, die sie von dem Toten zu einem internationalen Fall von Museumseinbruch führen, handelt sie sich nicht nur jede Menge Ärger ein, ihre Bemühungen bringen auch ihre unterdrückten Gefühle zu Max Trautmann wieder zum Glühen.Schließlich muss sie ihren Verehrer auch noch aus den Fängen der Justiz retten.

Besonders spannend: Der Krimi wartet mit vielen überraschenden Wendungen auf! Autorin Petra Gabriel entwickelt einen spannenden Handlungsverlauf mit kuriosem Beginn und schildert die Region am Hochrhein im Grenzgebiet zur Schweiz sehr authentisch.


Von wegen Stadt der Liebe: „Paris für Anfänger“

© dtv

© dtv

Eine Geschichte über eine ganz besondere Reise nach Paris von Katrin Einhorn, erschienen im DTV Verlag.

Paul behält wahnsinnig gern die Kontrolle. Flecken machen ihn nervös, und auch für schlechte Manieren hat er absolut kein Verständnis. Sein Leben und seine Beziehung zu Annika würden in äußerst geraden Bahnen verlaufen – wäre da nicht ihre chaotische Schwester Jojo, die ihm oft den letzten Nerv raubt.

Als Annika ihn bittet, ausgerechnet an seinem Geburtstag mit Jojo nach Paris zu fahren, um dort einen seltenen Kontrabass zu verkaufen, beginnt seine ganz persönliche Odyssee. Denn seinen dreißigsten Geburtstag hätte er sich anders vorgestellt. Er hockt allein auf einer Parkbank in Montmartre und rätselt über das merkwürdige Geschenk, dass Annika ihm mitgegeben hat. Was will sie ihm sagen?

Noch ahnt Paul nicht, dass sein Abenteuer mit dem Öffnen des Päckchens erst beginnt und dass diese Reise ihn verändern wird.

Die Autorin Katrin Einhorn wurde 1979 geboren, studierte Germanistik und Französisch und arbeitete als Lehrerin. Sie lebt mit ihrer Familie in Trier. Die Erfahrungen mit ihrer Hündin Maggie und ihrem alten blauen Mofa, das es bei Rückenwind auf satte 32 km/h brachte, inspirierten sie zum Schreiben ihres ersten Romans.


Ein Wein-Krimi aus Südtirol: „Falscher Tropfen“

© Rowohlt Verlag

© Rowohlt Verlag

Südtirol bietet viele gute Tropfen – doch dieser bereitet dem Baron Kopfzerbrechen. Der neue Regionalkrimi von Michael Böckler, erschienen im Rowohl Verlag.

Der Eisack ist ein wildromantischer Gebirgsfluss, der schon mal entwurzelte Bäume mit sich führt. Und eines schönen Sommertages auch die Leiche von Franz Mitterlechner, einem in Südtirol weithin bekannten Weinhändler.

Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein, Privatermittler wider Willen, ist das erst einmal herzlich egal. Bis er erfährt, dass der Tote ihn testamentarisch bedacht hat: mit einer Magnumflasche Tignanello, einem besonders edlen Roten. Doch wenn der Baron von etwas Ahnung hat, dann ist es Wein. Und dieser ist gefälscht!

Als sich auf der Rückseite des Etiketts auch noch eine posthume Nachricht des Weinhändlers findet, der behauptet, er sei ermordet worden, muss Emilio sich eingestehen, dass er schon wieder mitten in einem neuen Fall steckt.

 


Hinweis: Die Bücher wurden von den Verlagen bereitgestellt. Auf die Meinung der Autoren hatte dies keinen Einfluss.


Artikel zum Thema

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben