Niederlande: Jüngste Provinz feiert „Monat der Geschichte“

Heute ist Schokland UNESCO-Weltkulturerbe

© Niederl. Büro für Tourismus & Convention

Flevoland, die jüngste Provinz der Niederlande, beleuchtet noch bis Ende Oktober während des landesweiten „10. Monats der Geschichte“ seine interessante Vergangenheit.

Zahlreiche Museen sowie andere kulturelle und historische Einrichtungen bieten besondere Ausstellungen und Aktivitäten an. Die weitgehend naturbelassene Provinz Flevoland entstand aus dem Meer und ist so das besondere Ergebnis wilder Naturgesetze und menschlichen Einflusses: Flevoland wurde zwischen 1957 und 1968 ursprünglich für Industriezwecke trockengelegt und dem heutigen IJsselmeer abgerungen.

So wurde beispielsweise die ehemalige Insel Urk durch die Einpolderung zu einem Fischerdorf auf dem Festland. Während des „Monats der Geschichte“ finden hier spezielle Stadtführungen statt und der Leuchtturm kann besichtigt werden. Ein ähnliches Schicksal wie Urk ereilte die ehemalige Halbinsel Schokland, die durch eine Flut 1450 erst komplett vom Festland getrennt und nach weiteren Überflutungen im Mittelalter schließlich geräumt wurde.

Heute ist Schokland UNESCO-Weltkulturerbe und zudem wieder ans Festland angeschlossen. Archäologen können die Geschichte Flevolands jedoch noch viel weiter zurückverfolgen: Das Schokland Museum veranschaulicht unter anderem, wie Menschen das Gebiet schon während der Jungsteinzeit zwischen 4200 und 4000 v. Chr. besiedelt haben.

Weitere Informationen zur Region:

www.auchflevoland.de

www.holland.com/radfahren

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