Sambia – Sozialeinsatz im Herzen Afrikas

Sozialeinsatz im Herzen Afrikas

Sozialeinsatz im Herzen Afrikas © Linguista

Gleichförmig erstreckt sich die Landschaft Sambias auf einem bis zu 1500 Meter über dem Meeresspiegel gelegenem Hochplateau. Je weiter man sich Richtung Norden bewegt, desto mehr Erhebungen prägen das Landschaftsbild.

Neben bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den Viktoriafällen bietet Sambia eine großartige Tierwelt, deren Artenvielfalt beinahe kaum zu übertreffen ist. Zahlreiche Großtiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Leoparden, Antilopen und Büffel leben in den unendlichen Weiten rund um den Sambezi River.

Bei der Freiwilligenarbeit Land und Leute kennen lernen

Das alltägliche Leben in Sambia ist selbstverständlich ganz anders als wir es aus Deutschland gewohnt sind. Ein Sozialeinsatz gehört deshalb sicherlich nicht zu den Dingen, die viele Menschen erlebt haben. Volontärin Linda hat dem Leben in Deutschland für drei Wochen „Auf Wiedersehen“ gesagt, um ein medizinisches Projekt in Livingstone zu unterstützen und sich nebenbei noch etwas Praxiserfahrung anzueignen.

Die junge Frau hatte bereits ein wenig Erfahrung mit sozialer Arbeit und wurde deshalb an den Vormittagen vor allem in der Klinik und bei Hausbesuchen eingesetzt. Neben gynäkologischen Untersuchungen von jungen Müttern, half Sie bei der Kontrolle von neugeborenen Babys – keine Arbeit für zart besaitete Gemüter. Nebenbei half sie auch bei Hausbesuchen von sehr kranken Menschen, die den Weg zur Klinik nicht mehr alleine bewältigen konnte. Das konnte vom lebrakranken Mann bis hin zur HIV-infizierten Mutter alles sein.

Trotz der schwierigen Umstände bereut Linda Ihre Entscheidung nach Sambia zu gehen nicht. Eher, dass Gegenteil ist der Fall: „Das Lächeln einer 90 jährigen Frau, der ich helfen konnte, machte mich unglaublich glücklich oder auch wenn man jemandem zu spüren gibt, dass es sich durchaus lohnt die Hoffnung nicht aufzugeben,“ erzählt sie.

Soziale Arbeit und Freizeit in der Natur

Die Nachmittage waren für allgemeine soziale Projekte vorgesehen. Dies variierte zwischen Nachhilfeunterricht und Bastelstunden für die Kinder der Umgebung, Farmarbeit oder Betreuung der Älteren im Altersheim. Natürlich bestand Lindas Aufenthalt in Sambia nicht nur aus Arbeit. Die Wochenenden waren frei und gaben die Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Neben dem Besuch der atemberaubenden Victoria Fälle, schwamm sie in den Devil’s Pools des Zambezi Rivers und machte eine Walking Safari. Besonders Letzteres fand sie sehr beeindruckend, da man den Tieren der Umgebung sehr nahe kommen konnte.

Das einzige was Linda zu bemängeln hatte, ist die Ernsthaftigkeit einiger anderer Volontäre, die ihre Zeit in Sambia eher als Ferien betrachteten und sich nicht an die kulturellen Regeln des Landes halten wollten. „Die Sambier sind alle sehr freundlich, doch man sollte unbedingt die Anstandsregeln (bedeckte Schultern und Shorts bis über die Knie) beachten.” Linda nahm ihre Aufgabe sehr ernst und konnte  deshalb auch nicht nachvollziehen, warum einige Kollegen es vorzogen, an Arbeitstagen bis früh in den Morgen auszugehen. Aber glücklicherweise blieben dies Ausnahmen.

Nach drei Wochen Aufenthalt fiel es Linda äußerst schwer wieder nach Deutschland zurückzukehren: “Der letzte Tag war schlimm, ich wollte einfach nicht abreisen. Die Menschen, die Arbeit und natürlich meine Volontärfreunde waren mir in der kurzen Zeit enorm ans Herz gewachsen.” Die Volontärin hat in der relativ kurzen Zeit nicht nur über sich selbst, sondern auch viel über das Leben und die Menschen im Herzen Afrikas gelernt: “Wenn man möchte und bereit dafür ist,” so sagt sie “bekommt man sehr viel Verantwortung übertragen – denn es geht in armen Ländern wie Sambia jeden Tag um Leben und Tod.”

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