Singapur – Stopover in der Stadt der Superlative

Stopover in Singapur © Thomas Sbikowski

Stopover in Singapur © Thomas Sbikowski

Beleuchtete Riesenbäume, bunte Stadtviertel wie Little India oder Chinatown, eines der größten Riesenräder der Welt und der bekannte Marina Bay Sands Gebäudekomplex mit seinem aussichtsreichen Hotelpool – Singapurs Skyline kann sich sehen lassen.

Ob Stopover oder Startpunkt einer Asien-Kreuzfahrt – für die abwechslungsreiche Metropole sollte man sich mindestens zwei Tage Zeit nehmen! Das Reise-Magazin hat Tipps für 48h in  Singapur zusammenstellt.

Freitag, 15 Uhr: Erstmal einchecken
Singapur ist ein beliebtes Drehkreuz für Reisen nach Asien oder Australien, viele Urlauber nehmen sich daher Zeit für einen kurzen Stopover. Wer am Flughafen ankommt, gelangt schnell und günstig mit der MRT – kurz für Mass Rapid Transit – in die Stadt. Nach dem Umstieg am Tanah Merah ist die berühmte Shoppingmeile Orchard Road in etwa 40 Minuten erreicht.

Infinitypool im Hotel Jen Orchardgateway

Infinitypool im Hotel Jen Orchardgateway © Thomas Sbikowski

Die Unterkünfte in der Stadt haben ihren Preis, schick und bezahlbar sind die neuen Jen Hotels. Das Jen Orchardgateway liegt direkt an der Orchard Road, das Jen Tanglin gut zehn Fußminuten von der Einkaufsstraße entfernt in der Nähe des Botanischen Gartens direkt an der großen Tanglin Mall.

 

 

16 Uhr: Ab nach Chinatown

Tempel in Chinatown © Thomas Sbikowski

Tempel in Chinatown © Thomas Sbikowski

Ein erster Abstecher führt in den quirligen Stadtteil Chinatown. Bis 18 Uhr hat der riesige Buddha Tooth Relic Tempel geöffnet, hier sind unzählige Buddha-Statuen auf fünf Etagen zu sehen.

Der Tempel wurde 2008 geweiht, seine Reliquie soll ein Eckzahn Buddhas sein. Rundherum bieten zahlreiche Shops kitschige Souvenirs, Postkarten und Tempelzubehör.

 

 

18 Uhr: Ausgehen – Aber schick!
Besonders sehenswert sind die luxussanierten Straßen um Duxton Hill etwas südlich von Chinatown. Hier trifft man sich auf einen Drink, gespeist wird jedoch zumeist in einem der Hawker Center. Dort befinden sich unzählige, winzige Restaurants unter einem Dach und das kulinarische Angebot reicht von Hühnchenreis bis zum frisch gepressten Drachenfruchtsaft. Besonders groß ist die Auswahl im Maxwell Road Hawker Center.

Duxton Hill © Thomas Sbikowski

Duxton Hill © Thomas Sbikowski

21 Uhr:
Nach Sonnenuntergang geht es zum höchsten Punkt Chinatowns rund um den Ann Siang Hill Park. Sehenswert sind einige Jugendstilfassaden in der Ann Siang Road, von den luftigen Dachterrassenbars eröffnet sich ein fantastischer Blick auf die City-Skyline.

Auch die angrenzende Club Street zählt zur boomenden Bar-Szene Singapurs, die Straßen sind Freitags und Samstags abends für den Autoverkehr gesperrt.

 

Samstag, 8 Uhr: Frühsport

Wunderschöner Infinitypool im Hotel Jen Orchardgateway

Infinitypool im Hotel Jen © Thomas Sbikowski

Wer das Hotel Jen Orchardgateway gewählt hat, kann vor dem Frühstück seine Bahnen im Infinity-Pool ziehen und dabei den Blick auf das berühmte Marina Bay Sands genießen.

Ein perfekter Start in den Tag bei fast 30 Grad!

 

 

 

 

10 Uhr: Singapur von oben
Mit der MRT geht es zur Station City Hall, hier schlägt das Herz von Singapur. Schöne Kolonialgebäude erinnern an vergangene Tage, wenig weiter stehen Meisterwerke der modernen Architektur im Business District.

Observation Deck Marina Bay Sands

Observation Deck  © Thomas Sbikowski

Ein erster Stopp erfolgt am Gebäudekomplex der Marina Bay Sands, Star des Ganzen ist das Hotel mit seinem berühmten Infinitypool, der leider nur Hausgästen offen steht. Den gleichen Ausblick bietet aber das Observation Deck in der 57. Etage.

Eine gute Aussicht ermöglicht auch eine Fahrt mit dem Singapore Flyer auf der anderen Flussseite, einem der höchsten Riesenräder der Welt.

 

11.30 Uhr: Ab ins Grüne

Wer das Marina Bay Sands in Richtung Hafen durchquert, genießt von einer kleinen Plattform einen weiten Blick über die Gardens by the Bay, einen botanischen Garten der Zukunft.

Gardens by the bay

Gardens by the bay © Thomas Sbikowski

Die 101 ha große Anlage ist weit mehr als eine grüne Lunge der Stadt, hier lädt ein über 20 Meter hoher Skywalk zum Flanieren unter künstlichen Riesenbäumen.

In zwei asymmetrischen Gewächshäusern spaziert man durch tropische Bergwälder und entspannt im mediterranen Klima.

 

 

14 Uhr: Singapur ist ein Einkaufsparadies
Jetzt ist es Zeit für Shopping, eine der Lieblingsbeschäftigungen der Städtereisenden in Singapur.

Shoppingmall Marina Bay Sands

Shoppingmall Marina Bay Sands © Thomas Sbikowski

Am Fuße der Marina Bay Sands lockt eine mehrstöckige Mall mit Luxusshops, Louis Vuitton hat sogar ein eigenes Gebäude direkt am Wasser.

Wenig weiter rund um die MRT-Station City Hall findet man auch Filialen günstigerer Ketten wie H&M oder Zara.

Einen schnellen Snack gibt es hier übrigens an jeder Ecke: Während sich unter der Woche die Geschäftsleute an den Food-Ständen drängen, braucht man Samstags kaum anstehen für einen Pancake oder ein Reisgericht.

17 Uhr: It’s Cocktail-Time
Nördlich der City Hall erstreckt sich der alte Kolonialdistrikt, hier befindet sich auch das berühmte Raffles-Hotel.

Long Bar im Raffles Hotel

Long Bar im Raffles Hotel © Thomas Sbikowski

1899 gebaut wurde es bald zum Inbegriff des orientalischen Luxus und zum Schauplatz von Romanen. Wenig später wurde hier der Singapur Sling erfunden, weswegen heute unzählige Touristen die Long Bar besuchen, den Cocktail für etwa 35 Singapur Dollar ordern und Nüsse in historischer Atmosphäre knabbern.

Achtung: Die Long Bar wird ab Mitte Februar 2017 renoviert, der Cocktail wird dann im Bar&Billard Room serviert.

 

 

18.30 Uhr: Ein Abend am Fluss
Zum Dinner geht es zur beliebten Ausgehmeile Clarke Quay an den Fluss. Mit seinen unzähligen Bars, Restaurants und Clubs zieht er jeden Abend viele Menschen an, denn es locken verhältnismäßig günstige Happy-Hour-Angebote.

Lasershow Marina Bay Sands

Lasershow Marina Bay Sands © Thomas Sbikowski

20 Uhr:
Ein beliebtes Spektakel ist die knapp 15-minütige Lichtershow am Marina Bay Sands mit Lasereffekten und Wasserfontänen. Auf der Event Plaza vor dem Marina Bay Sands Hotel ist man ganz nah dabei, aus verschiedenen Skybars gibt es eine schöne Fernsicht auf die Lasershow.

Auch vom Pooldeck des Hotel Jen Orchardgateway haben die Gäste einen guten Blick auf das bunte Lichtspektakel.

 

Sonntag, 10 Uhr: Letzte Mitbringsel kaufen
Wer noch Platz im Koffer hat, schlendert über Singapurs bekannteste Shoppingmeile, die Orchard Road.

Shoppingmeile Orchard Road

Die Orchard Road © Thomas Sbikowski

Mehr als 30 Einkaufszentren reihen sich wie Perlen an dem von Bäumen gesäumten Boulevard auf. Auch bei Regen kommt man dank überdachter Fußgängerwege und klimatisierten Unterführungen von einem Kaufhaus ins nächste.

Das ION Orchard beheimatet auf acht Ebenen neben Luxuslabels auch günstige Filialisten und unzählige Restaurants, junge Mode und Streetwear findet sich im 313@somerset, Schuhfans sind im Far East Plaza gut aufgehoben.

13 Uhr: Paneer essen
Zum Mittagessen geht es nach Little India. Überall duftet es nach Gewürzen und frisch zubereiteten Currys. Eine große Auswahl an köstlichen Speisen mit Paneer, dem indischen Rahm-Frischkäse aus Kuhmilch, gibt es bei Usman. Linsengerichte werden ab einem Singapur Dollar serviert, Paneer-Speisen ab 4 Dollar. Tipp: Unbedingt das frisch gebackene Naan-Brot dazu bestellen.

Little India

Little India © Thomas Sbikowski

14 Uhr:
Auch in Little India lässt es sich gut bummeln. Ein Shop drängt sich an den nächsten, neben bunten Saris, Goldschmuck und jeder Menge Elektronik sind auch Kunst und Antiquitäten zu finden.

Rund um die Uhr kann man im Mustafa-Center einkaufen: Wer Einfang Nummer Fünf wählt, findet ein Elektronik-Paradies im Untergeschoss, oben gibt es Markenparfums, Cremes und Tees.

 

15 Uhr: Abstecher in die arabische Welt
Wenige Gehminuten weiter liegt das arabische Viertel Kampong Glam. Rund um Singapurs größte Moschee, die Sultan Moschee, drängen sich bunte Geschäfte mit Textilien, Teppichen und Parfums, Indie-Mode, angesagte Accessoires und nette Souvenirs gibt es in der Haji oder Bali Lane.

Arabisches Veirtel in Singapur

Arabisches Viertel © Thomas Sbikowski

 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Auskünfte erteilt das Singapore Tourism Board, Bleichstraße 45 in Frankfurt. www.yoursingapore.com.

Anreise:
Von Frankfurt fliegt Singapore Airlines nonstop nach Singapore ab 620 Euro. Ab Düsseldorf oder Frankfurt fliegt Emirates mit Zwischenstopp in Dubai nach Singapur. Vom Flughafen geht es am günstigsten mit der MRT in knapp 40 Minuten in die Stadt.

Übernachten:
In Singapur gibt es die teuersten Unterkünfte Südostasiens. Bezahlbaren Luxus bietet das zentral gelegene Hotel Jen Orchardgateway in der Orchard Road. Es verfügt über 499 großzügige Zimmer und Suiten, die schick und bequem eingerichtet sind und zum Teil einen herrlichen Ausblick über die Stadt bieten. Das Highlight ist der riesige Pool in der 19. Etage mit Blick auf die Marina Bay. Zu empfehlen: Zimmer mit Clublounge-Zugang buchen. Fantastischer Ausblick über Singapur und abendlicher Cocktail und Snacks inklusive. Doppelzimmer sind je nach Saison um 244 Euro buchbar. Etwas günstiger ist das Hotel Jen Tanglin, 1A Cuscaden Road. Das frisch renovierte Gebäude bietet 565 Zimmer und Suiten, einen 30m Pool, 24h-Fitnessstudio und kostenlosen Shuttle zur Orchardroad. Kostenloser Radverleih zum Beispiel für Touren zum nahe gelegenen Botanischen Garten. Doppelzimmer je nach Saison ab 174 Euro.

Essen und Trinken:
Überall in der Stadt gibt es kleine Hawker Center, in denen unzählige Foodstände abwechslungsreiche Gerichte anbieten. Hier kann man gut und günstig essen, die Preise liegen bei 3 – 8 Singapur Dollar für ein Hauptgericht. Chinatowns touristisches Hawker Center an der Maxwell Road ist gut für Einsteiger. Ecke Maxwell und South Bridge Road. Probieren sollte man auch Singapurs traditionellen kopi, einen dunklen, starken, karamellisiert schmeckenden Kaffee. Schmeckt besonders gut bei Ya Kun Kaya Toast am Far East Square.

Unbedingt machen:
Einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und den Hafen eröffnet sich vom Observation Deck des Marina Bay Sands. Tickets gibt es am Hotel Tower 3, die Auffahrt in die 57. Etage kostet 23 S$, Kinder bis 12 Jahre 17 S$. Wer Riesenräder mag, dreht eine Runde im Singapore Flyer (165 m hoch) für 33 S$, Kinder zahlen 21 S$. Eine Skybar besuchen: Falls es im Hotel keine gibt, lockt die Freiluftbar 1-Altitude auf 282 Metern. Eintritt inkl. einem Drink 30 S$, Dresscode: Smart Casual. (Preise Stand 2/2017).

In Singapur unterwegs:
Schnell und günstig ist man mit der MRT unterwegs. Am besten sofort die EZ-Link-Karte kaufen und aufladen, sie ist in allen MRT-Zügen und in örtlichen Bussen gültig. Sogar 7/11 Shops akzeptieren die Karte. Taxis sind relativ preisgünstig, man sollte darauf achten, kein Comfort-Taxi zu wählen, diese nehmen stattliche Aufschläge.

Praktischer Reiseführer:

Singapur Lonely Planet

Singapur Reiseführer © Lonely Planet

Mit mehr als 300 Tipps für Hotels und Restaurants, Touren und Natur kommt der Lonely Planet Singapur daher. Für jedes Stadtviertel gibt es einzelne Kapitel von Chinatown bis Orchard Road mit den Highlights und Empfehlungen zu Essen, Shoppen und Ausgehen.

Dazu gibt es Tipps, wie man Singapur wie die Einheimischen erleben kann, ein großes Kapitel zu Geschichte, Kulturen und Architektur und eine Fülle an praktischen Informationen für die Reise sowie einen großen Stadtplan zum Herausnehmen.
Singapur Lonely Planet, 17,99 Euro. Erhältlich bei Lonely Planet.

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